Leipzig Entrepreneurship Lecture


Diskutieren Sie neueste Entrepreneurship-Trends mit Experten


Prof. Dr. Andreas Pinkwart, Inhaber des Stiftungsfonds Deutsche Bank Lehrstuhls für Innovationsmanagement und Entrepreneurship, hat 2011 die "Leipzig Entrepreneurship Lecture" ins Leben gerufen. Die HHL Leipzig Graduate School of Management stellt in der jährlichen Veranstaltungsreihe aktuelle Ergebnisse aus nationalen und internationalen Forschungsprojekten im Bereich Entrepreneurship vor und diskutiert diese mit Experten aus Forschung und Praxis. Ziel ist es, das unternehmerische Denken in der Region zu fördern und eine Plattform für den Austausch von Forschungserkenntnissen zur Verfügung zur stellen. Diese Veranstaltung ist offen für alle, die mehr über das Unternehmertum aus theoretischer und praktischer Perspektive lernen möchten.

Leipzig Entrepreneurship Lecture 2017

Thema

Unleash your inner entrepreneur - Entfesseln Sie Ihren inneren Gründer!


Gastredner

Prof. Dr. Sven Ripsas, Professor für Entrepreneurship, Hochschule für Wirtschaft und Recht Berlin 

Podiumsteilnehmer

Prof. Dr. Stephan Stubner, Dr. Ing. h.c. F. Porsche AG Lehrstuhl für Strategisches Management und Familienunternehmen

Jun.-Prof. Dr. Vivek Velamuri, Rolf Schrömgens Professur für Entrepreneurship und Technologietransfer

Prof. Dr. Andreas Pinkwart, Stiftungsfonds Deutsche Bank Lehrstuhl für Innovationsmanagement und Entrepreneurship (Moderator)

 

 

Datum und Uhrzeit

Freitag, 21. April 2017

14:15-15:45 Uhr

Ort

HHL-Campus, Schmalenbach-Gebäude
Jahnallee 59, Leipzig

Teilnahme

Die Teilnahme an der Leipzig Entrepreneurship Lecture ist nur im Rahmen der Accelerate-Konferenz möglich. Konferenztickets sind rechts über den Link "Tickets" erhältlich.

Frühere Veranstaltungen

7. Leipzig Entrepreneurship Lecture: Unternehmerisches Denken muss früher und intensiver gelehrt werden!

Über 200 Studierende und Unternehmensvertreter diskutierten am 21. und 22. April 2017 auf der Accelerate@HHL Entrepreneurship Conference über die neuesten Trends im Bereich Entrepreneurship und Innovationsmanagement. Die Konferenz fand in den Räumlichkeiten der HHL Leipzig Graduate School of Management statt. Eines der zahlreichen Programm-Highlights war die 7. Leipzig Entrepreneurship Lecture. Prof. Dr. Sven Ripsas (Wirtschaftswissenschaftliche Fakultät der Hochschule für Wirtschaft und Recht Berlin) sowie die beiden HHL Professoren Stephan Stubner (Strategic Management and Familiy Business) und Vivek K. Velamuri (Entrepreneurship and Technology Transfer) teilten ihre praktischen Erfahrungen aus der Gründerszene und diskutierten rege über die Entrepreneurship-Lehre aus akademischer Sicht. Moderator war der HHL-Rektor und Entrepreneurship-Professor Dr. Andreas Pinkwart.

Prof. Dr. Ripsas wies im Gespräch darauf hin, dass die Lehre von Entrepreneurship noch ganz am Anfang im Vergleich zu Fachrichtungen wie Finanzen und Marketing steht, welche seit über 100 Jahren gelehrt werden. Kurse zum Thema Entrepreneurship beinhalten im Großen und Ganzen das Verfassen von Businessplänen, beklagt er: „Einen Business-Plan zu schreiben ist nicht das Erste worüber wir sprechen sollten, wenn es um die Gründung eines Start-ups geht.
Ein Businessplan entscheidet nicht darüber, ob ein Start-up erfolgreich ist oder scheitert - es ist lediglich ein Konzept für die Zukunft." In Bezug auf die Frage der Bewertung von Studienleistungen sagte Jun.-Prof. Velamuri: „Noten sind kontraproduktiv in der unternehmerischen Ausbildung. Unglücklicherweise erachtet die gesamte Geschäftswelt Noten als wichtig.“ Prof. Stubner entgegnete, dass durch Noten nicht nur Strukturen, sondern auch Anreize für die Studierenden geschaffen werden. Während der Diskussion wurde zudem über die Zusammenarbeit zwischen verschiedenen Universitäten wie Wirtschaftshochschulen und Technischen Hochschulen gesprochen, da es immer noch zahlreiche Barrieren zwischen Bildungseinrichtungen und Fachbereichen aufgrund verschiedener Denk- sowie Arbeitsweisen gibt.

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6. LEL 2016 - Company Accelerators Are a Double-Edged Sword

Zur 6. Leipzig Entrepreneurship Lecture am 22. April 2016 begrüßten wir Prof. Dr. Katharina Hölzle, Professorin für Innovationsmanagement und Entrepreneurship an der Universität Potsdam. Sie sprach über “How to make an elephant dance - Can accelerators be the translator between startups and corporations in the Internet of Things?”. Prof. Dr. Katharina Hölzle diskutierte das Thema mit Klaus Mochalski (Geschäftsführer der Rhebo AG) und Matthew McDermott (Innovation & Business Development Manager am SpinLab – The HHL Accelerator) im anschließenden Panel, das von Prof. Dr. Andreas Pinkwart moderiert wurde.

5. LEL 2015 - Fundraising and Syndication in the Venture Capital Industry

Im Rahmen der Accelerate@HHL 2015 Entrepreneurship-Konferenz fand am 10. April 2015 die fünfte Leipzig Entrepreneurship Lecture statt. Der Fokus der Veranstaltung lag auf der Bedeutung der Venture-Capital-Industrie für Startups und Innovationen der FinTech-Branche. Der Gastredner Prof. Dr. Andreas Kuckertz, Entrepreneurship-Professor an der Universität Hohenheim, sprach über die Erfolgsfaktoren der VC-Industrie, die für Wachstum und Beschäftigung kontinuierlich an Bedeutung gewinnt. Im Anschluss fand eine Paneldiskussion statt, die von Prof. Dr. Andreas Pinkwart, Rektor sowie Inhaber des Stiftungsfonds Deutsche Bank Lehrstuhls für Innovationsmanagement und Entrepreneurship, geleitet wurde. Mit ihm diskutierten Prof. Dr. Andreas Kuckertz, Simon Schmincke (earlybid VC), Michael Backes (liquid labs), Dirk Kohlen (eCapital) sowie Dr. Dorian Proksch (HHL). Die Frage nach den Erfolgsfaktoren für VC-Investitionen, wurde mit der Syndizierung beantwortet. Hierbei gelte nach Herrn Kuckertz das Prinzip der guten Zusammenarbeit: „Im Geschäftsleben haben wir es stets mit Menschen zu tun. Wir sind erfolgreich, wenn wir mit anderen zusammenarbeiten.“ Jedoch werde in Deutschland noch immer zu wenig Risikokapital angeboten. Insbesondere Startups in späteren Finanzierungsphasen seien von diesem mangelnden Angebot betroffen. Zusammenfassend wünschten sich die Diskussionsteilnehmer eine flexiblere und dynamischere VC-Szene und Startups, die vor einer raschen Internationalisierung nicht zurückschrecken.  

4. LEL 2014 - How to Manage Creativity in Startups

Die 4. Leipzig Entrepreneurship Lecture fand am 9. Mai 2014 statt, wie im Vorjahr integriert in die Accelerate Entrepreneurship Conference. Gastredner war Prof. Dr. Alexander Brem, Professor für Technologie und Innovationsmanagement an der University of Southern Denmark, Sonderbørg. In seinem Vortrag zum Zeitmanagement für Kreativität sagte er: "Unternehmen müssen die Balance finden zwischen der Förderung von Kreativität einerseits und der Nutzung der Ergebnisse von Kreativität andererseits. Das ist sicher eine der größten Herausforderungen für ein Startup." In der anschließenden Diskussion mit Akademikern und erfolgreichen Unternehmern setzte Prof. Dr. Martin Hill, Vizepräsident von SAP Deutschland, Kreativität in einen unternehmerischen Kontext: "Startups sind mit Problemen konfrontiert, denen mit Kreativität begegnet werden muss, und zwar täglich. Daraus können Innovationen entstehen, die sich vermarkten lassen." Samuel Kermelk, CEO von HeiterBlick, einem Leipziger Unternehmen für Schienenfahrzeugbau, merkte an, dass Kreativität durch Zeit- und Kundendruck gefördert werden kann. Der HHL-Alumnus empfahl, "Kreativitätszeit" bewusst regelmäßig einzuplanen. Martin Schlichte, Gründer und Geschäftsführer der Lernplattform Lecturio stimmte zu: "Um kreativ zu sein, bedarfs es einens gewissen 'Flows'. Um diesen zu erreichen, motivieren wir unsere Mitarbeiter dazu, alle potentiellen Störquellen wir Computer oder Mobiltelefone auszuschalten und sich auf die zu lösende Aufgabe für 25 min zu konzentrieren." 
Insgesamt brachte die Veranstaltung zum Ausdruck, wie wichtig Kreativität ist, um tragfähige Geschäftsmodelle für Startups zu entwickeln und um Alltagsroutinen entgegenzuwirken, die Innovationskapazitäten unterdrücken. Daher waren sich zum Abschluss alle Gründer einig: Es ist einfach notwendig sich die Zeit zu nehmen, die man braucht um kreativ zu sein und diese effizient zu nutzen.

3. LEL 2013 - Venture Capital for High-Technology Firms

Die Veranstaltung am 31. Mai 2013 wurde im Rahmen der von Studenten ausgerichteten Accelerate-Konferenz auf dem HHL-Campus organisiert. Unter dem Titel „Chancenkapital für Hightech-Gründer“ wurden neueste Erkenntnisse der Hightech-Gründerfinanzierung vorgestellt und in einer Podiumsdiskussion mit hochrangigen Experten aus der Praxis diskutiert. Prof. Dr. Michael Schefczyk (TU Dresden) stellte zu Beginn die Ergebnisse eines Forschungsprojekts zur Wagniskapitalfinanzierung zwischen der TU Dresden und der HHL (Prof. Dr. Andreas Pinkwart) vor. In seinem Vortrag betonte er die Bedeutung des Venture Capital-Marktes für die deutsche Volkswirtschaft, obwohl er nur einen geringen Teil des Transaktionsvolumens (derzeit 9%) von Private Equity-Gesellschaften ausmacht. Wagniskapitalgeber sind nicht nur Finanzierer von Unternehmensgründungen; sie unterstützen vielmehr die Gründerteams bei Managementfragen. Prof. Schefczyk erläuterte den angehenden Gründern, worauf Wagniskapitalgeber im Bewerbungsprozess achten.
In der anschließenden Diskussion beantworteten ausgewiesene Experten aus Wissenschaft und Praxis wie Prof. Dr. Silvia Roth (Gründerin von Roth & Rau AG, Business Angel), Roland Oetker (geschäftsführender Gesellschafter der ROI Verwaltungsgesellschaft mbH), Christian Vogel (Geschäftsführer der Süd Beteiligungen GmbH), Jozsef Bugovics (Partner von Blue Corporate Finance AG) und Dr. Martin Pfister (Senior Investmentmanager der High-Tech Gründerfonds Management GmbH) Fragen zu Problemen und Strategien bei der Bewerbung um Wagniskapital.
Die Veranstaltung schloss mit der Empfehlung von Frau Prof. Silvia Roth, dass eine Idee ohne Angst vor Ideendiebstahl geteilt werden sollte, denn die Expertise anderer kann ein hilfreicher Ausgangspunkt für Verbesserungen sein.

2. LEL 2012 - Female Founders and Success

Am 13. November 2012, im Rahmen der internationalen Gründerwoche, luden wir Frau Prof. Dr. Christine Volkmann vom UNESCO-Lehrstuhl für Entrepreneurship und Interkulturelles Management der Universität Wuppertal nach Leipzig ein. Sie referierte zum Thema „Unternehmerinnen und Erfolg?“. Laut des KfW-Gründungsmonitors 2011 haben Frauen bei den Unternehmensgründungen aufgeholt. Mit 42,5 Prozent hatten sie 2011 nicht nur den höchsten Anteil an Gründungen in Ostdeutschland seit der Jahrtausendwende hervorgebracht, sondern ihre westdeutschen Pendants sogar um 1,2 Prozentpunkte übertroffen. Im Jahr 2000 wurde nach Angabe der KfW-Bankengruppe allein nur jedes dritte neue Unternehmen in Ostdeutschland von Frauen gegründet. Frau Prof. Dr. Christine Volkmann gibt Frauen, die ein Unternehmen gründen wollen, den Rat „Immer positiv voran!“. Wichtig sei laut der Referentin auch die Konzentration auf das, was Frau will und der Glaube an sich selbst. Dabei sei, so Prof. Volkmann, von grundlegender Bedeutung „ein skalierbares Geschäftsmodell zu entwickeln und ein Unterstützungsnetzwerk aufzubauen“. Von einer einseitigen, geschlechterspezifischen Förderung hält die Wuppertaler Wissenschaftlerin Prof. Volkmann nichts: „Der Unternehmergeist von Frauen und Männern bedarf gleichermaßen einer Stärkung.“ Dafür gäbe es auch die Entrepreneurship-Lehrstühle sowie die Gründungsinitiativen wie EXIST an den Universitäten und Hochschulen. Veranstaltungen wie die Leipzig Entrepreneurship Lecture seien in diesem Zusammenhang zu begrüßen, da sie dazu beitragen würden, Frauen ihre eigenen Stärken, Kompetenzen und Interessen bewusst zu machen. Eine eigene Gründung kann so leichter als berufliche Perspektive wahrgenommen und ins Karriere-Kalkül einbezogen werden“, so Prof. Volkmann. Eine wichtige Unterstützungs- und Vorbildfunktion nehmen aus ihrer Sicht erfolgreiche Unternehmerinnen in den Veranstaltungen ein.

1. LEL 2011 - Women as Entrepreneurs

Frau Professor Dr. Friederike Welter von der Jönköping International Business School aus Schweden war die erste Referentin der neuen HHL-Veranstaltungsreihe. "Männer sind vom Mars, Frauen von der Venus" lautet ein bekannter Spruch. Dieser galt bis 2010 ebenso im Kontext von Unternehmensgründungen. Zum Beispiel gründeten weniger Frauen als Männer ein Unternehmen: Im Jahr 2010 waren nur 37 Prozent der Unternehmensgründer weiblich. Zwei Drittel der Frauen gründeten zudem im Nebenberuf. Diese geschlechtsspezifische Lücke ist teilweise durch soziale und kontextuelle Faktoren, wie traditionelle Rollenbilder, begründet. Weitere Ursachen waren in psychologischen Einflüssen wie beispielsweise der Risikoaversion von Frauen zu finden. In der englischsprachigen Vorlesung wurden aktuelle Ergebnisse aus nationalen und internationalen Forschungsprojekten im Bereich "women's entrepreneurship" vorgestellt und diskutiert.

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