M.Sc. Student erhält Deutschlandstipendium

Interview mit Benedikt Tostmann

Die Invia Group, ein paneuropäischer Marktführer im Online-Reisevertrieb, unterstützt Benedikt Tostmann seit September 2018. Benedikt Tostmann, 24, studiert im Vollzeit-M.Sc. in Management an der HHL. Der BWLer und Outdoor-Freak kam 2017 an die HHL und sucht nun nach neuen Herausforderungen im Start-Up Umfeld. Das Deutschlandstipendium ermöglichte ihm im Rahmen seines Auslandssemesters in Lateinamerika einen Spanischintensivkurs zu absolvieren um tief in die (dortige) Kultur eintauchen zu können.

„Die Invia Group überwindet Grenzen, als paneuropäischer Vermittler von Reisen, beim teamübergreifenden, crossfunktionalen Arbeiten an 17 Standorten in fünf Ländern und mit einem agilen Mindset“, sagt Tobias Walther-Merkwitz. „Nur so entsteht die Innovationskraft, die wir benötigen, um uns ehrgeizig und schnell weiterzuentwickeln und unsere Ideen auch in die Tat umzusetzen. Beim Engagement für das Deutschlandstipendium, das hochtalentierte Studierende auf ihrem Karriereweg fördert und vielseitige Erfahrungen ermöglicht, spiegeln sich für uns genau diese Themen wieder.“
[Tobias Walther-Merkwitz, Chief Financial Officer der Invia Group & HHL-Absolvent ]

Was war deine Motivation dich für das Deutschlandstipendium zu bewerben?

Besonders begeistert mich das Konzept des Deutschlandstipendiums, indem private Förderer in Kooperation mit dem Bund gesellschaftliche Verantwortung übernehmen um Leistung und Engagement von talentierten Nachwuchskräften zu fördern. Doch auch die politische und konfessionelle Unabhängigkeit des Stipendiums haben mich überzeugt, da neben herausragenden Studienleistungendie einzige Voraussetzung die Immatrikulation an einer Universität ist.

Nun bietet mir das Deutschlandstipendium viele Freiheiten, mich persönlich und fachlich weiterzuentwickeln. Dafür möchte ich mich an dieser Stelle bei Invia für die Förderung bedanken, insbesondere bei meiner Ansprechpartnerin Manuela Becker (HR Director), mit der ich seit dem ersten Tag in engem Austausch stehe. Aufgrund meiner Abwesenheit (Auslandssemester, Praktikum) haben wir uns noch nicht persönlich kennengelernt, doch ein Treffen ist bereits für das Frühjahr geplant, und ich bin schon wirklich sehr gespannt, denn Manuela Becker ist auch Coach im New Leipzig Talents Programm, sodass ich von Ihr bestimmt auch noch einige inspirierende Denkanstöße für die Zukunft bekommen kann.

Welche Praktika haben dich neben deinem Studium beruflich weitergebracht?

Bisher habe ich Praktika in der Automobilindustrie bei Porsche in Singapur und in der Unternehmensberatung bei Simon-Kucher & Partners in München absolviert. In meiner Zeit bei Porsche habe ich gelernt, welchen positiven Einfluss ein multinationales Team auf die Projektarbeit hat, da wir mit Kollegen aus der ganzen Welt den Aufbau eines regionalen Driving Experience Centers in Malaysia geplant haben.

In meiner Zeit bei Simon-Kucher & Partners habe ich gelernt, noch mehr Verantwortung für meine Aufgaben zu übernehmen, indem ich komplexe Transaktions- und Preisdaten für verschiedene Kunden aus dem Bereich Technology & Industrials analysiert habe, um nachhaltige Ertragshebel zu identifizieren um schlussendlich damit verbunden auch die (internationale) Wettbewerbsfähigkeit der Unternehmen zu stärken.

Was sind deine Zukunftspläne und Ziele für deine Karriere?

Das ist eine schwierige Frage (lacht). Den Einstieg in der Unternehmensberatung kann ich mir sehr gut vorstellen, denn die Entwicklungsmöglichkeiten sind wirklich großartig und die vielen verschiedenen Projekte bieten eine gute Abwechslung im Arbeitsalltag. Zudem macht es einfach Spaß, mit engagierten Kollegen die komplexen Probleme von Morgen zu lösen.

Doch als Unternehmensberater ist man, wie der Name schon sagt, erstmal ,,nur‘‘ beratend tätig; deshalb möchte ich mir im Sommer die Arbeit in einem Start-Up anschauen, um meine Ideen dann auch in die Realität umzusetzen und auch in dieser Dimension dazuzulernen. Ich bin schon gespannt, wie die Arbeit im Start-Up Umfeld so ist, die interdisziplinären Aufgaben werden auf jeden Fall eine neue Herausforderung für mich, aber darauf freue ich mich schon jetzt ! Let’s make things happen!

Wie hat die HHL dich in deiner Karriere unterstützt?

Die HHL hat mir gezeigt, dass wirklich (fast) alle beruflichen Ziele durchaus realisierbar sind, aber auch hart dafür gearbeitet werden muss. Doch die Vorbereitung auf die beruflichen Herausforderungen um die wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Probleme von heute und morgen zu lösen hätte nicht besser sein können.

Wir haben gelernt, komplexe Probleme zu strukturieren und mit einer Kombination aus bewährten und innovativen Methoden verschiedene Lösungsansätze zu entwickeln und zu kommunizieren. Dabei haben wir jedoch immer das ,,Big Picture‘‘ im Blick, denn die Mission der HHL ist die Ausbildung von ,,effective, responsible and entrepreneurial business leaders“.

Im Team aus mehreren Studierenden erarbeiten wir somit Lösungen für verschiedene Fallstudienszenarien, und jeder Einzelne leistet dazu seinen wertvollen Beitrag. Die Gruppenarbeiten sind teilweise sehr zeitintensiv, doch so haben wir uns untereinander sehr gut kennengelernt und einen tollen Team-Spirit in unserer Klasse geschaffen. Ich bin mir sicher, dass ich mit vielen Kommilitonen auch noch lange Zeit nach Abschluss des Studiums an der HHL befreundet sein werde.

Doch auch das Engagement in einer Studenteninitiative an der HHL ist eine großartige Sache um über den Tellerrand der akademischen Lehre hinauszuschauen. Für mich persönlich ist die Accelerate@HHL Entrepreneurship Konferenz die beste Studenteninitiative, und so bin ich von meinem Tag eins an der HHL dabei, denn mich hat die Idee, Studenten, Start-up-Unternehmen, Investoren und etablierte Unternehmen eine Plattform zur Diskussion von neuen Geschäftsmodellen zu bieten, fasziniert.

Was gefällt dir besonders gut an der HHL?

An erster Stelle steht für mich der HHL-Family Spirit. Außerdem begeistern mich die akademische Brillianz in der praxisorientierten Lehre und die starken Unternehmenskooperationen der HHL. Die Accelerate@HHL ist ebenfalls ein Highlight für mich.

Wenn Sie mehr über das Vollzeit-M.Sc. Programm erfahren möchten, klicken Sie auf den folgenden Link.

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