Unter Anleitung des Dr. Werner Jackstädt-Lehrstuhls für Wirtschafts- und Unternehmensethik haben fünf Studenten des MBA-Vollzeitprogramms der HHL ein Praxisprojekt für die Allianz SE (Holding) durchgeführt. Die Allianz ist die weltweit größte Versicherungsgesellschaft und einer der führenden Finanzdienstleister hinsichtlich des Einkommens und der Kapitalbewertung. Es ist eines ihrer Kerngeschäfte, Antworten auf Fragen des demografischen Wandels zu finden. Mit diesen Themen beschäftigt sich die Abteilung für Regierungsbeziehungen und Öffentlichkeitsarbeit.
Das Hauptziel des Projektes war, ein Modell dafür zu entwickeln, wie man die Entscheidung für Kinder beeinflussen kann, wobei der Schwerpunkt auf nicht-monetären Anreizen lag. In einem ersten Schritt arbeitete sich die Gruppe durch eine Vielzahl von demografischen Daten aus ihren Heimatländern (Deutschland, Mexiko, Südkorea und Spanien). Basierend auf diesen Ergebnissen wurde ein Entscheidungsmodell erarbeitet. Eines der Ergebnisse war, dass z. B. Deutschland eine so genannte „Pro-Life“-Kultur entwickeln sollte – in Zusammenarbeit mit den Medien und verschiedenen gemeinnützigen Organisationen.
