Die Mikroökonomie erscheint als eine Sammlung von Modellen - angefangen von einfachen Optimierungs- und Marktmodellen bis hin zu subtilen Versuchen, auch die Informations- und Denkprozesse zu modellieren, die ein Verhalten der Akteure gemäß bestimmter spieltheoretischer Lösungskonzepte implizieren. Nach unserer Überzeugung sind Modelle jedoch nicht Selbstzweck, sondern sollten helfen, Probleme der Wirklichkeit besser zu verstehen und zu lösen.
Die Probleme, die man mit mikroökonomischer Modellierung durchleuchten kann, sind dabei wiederum höchst vielfältig: Sie beginnen bei effizienter Allokation von Ressourcen und der Entscheidungsfindung durch Führungskräfte unter Wettbewerbsbedingungen und reichen bis zu Konflikten und Kooperation in der internationalen Politik.
